Begriff aus dem Hinduimus, eng verbunden mit der Konzept des Wiedergeburtskreislaufs (Samsara). Danach durchlaufen alle Seelen auf dem Weg zur Erlösung einen Zyklus von Reinkarnationen. Ein Mensch kann auch als Tier oder Pflanze wiedergeboren werden. Hierauf hat wiederum sein Karma entscheidenden Einfluß.
Wer durch seine Taten schlechtes Karma angehaüft
hat, steht auf der Stelle oder macht Rückschritte. Wer dagegen dem Pfad der Tugend (Dharma)
gefolgt ist, darf auf günstige
Wiedergeburt hoffen. Entscheidend für gutes Karma ist, ob ein Mensch
seiner Bestimmung zu folgen. so kann es für einen Krieger durchaus
gutes Karma bedeuten, wenn
er heldenhaft kämpft und seinen Feinden viel Schaden zufügt.
Schlechtes Karma kann durch Pilgerfahrten oder Opfer abgebaut werden.
Ein Bad im Ganges zum Beispiel, kann das schlechte Karma vieler
vergangener Leben reinwaschen. |