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Die Bekanntheit der mächtigen Tempel von Angkor Wat (=Stadt der Tempel)
überschattet mit Recht alle anderen Attraktionen von Kambodscha. Man
sollte jedoch aus der Tatsache, daß Angebote im Rahmen von
Indochina-Rundreisen im
Schnitt 2 bis 3 Tage für die Besichtigung ansetzen, keinesfalls den
Schluß ziehen, ein derartiger Zeitraum sei zum Kennenlernen der Anlagen
ausreichend. Auf einem Radius von etwa 60 km gibt/gäbe es insgesamt 292
(!) Tempel (der drei alten Khmer-Hauptstädte Angkor Wat, Angkor Thom und Koh Ker) zu besichtigen, und nicht wenige davon sind Ganztagsausflüge. Lesen Sie ausführlich nach über Angkor Wat, oder besser noch, bringen Sie Zeit mit. Zum Pflichtprogramm gehören der pyramidenartige Bayon Tempel, Baphuon, Phimeanakas, die Elefantenterrasse, der Nachbarkomplex Angkor Thom, die Urwaldruinen von Angkor -Ta Prohm (Drehort von Tomb Raider I), die Sandstein-Zitadelle von Banteay Srei, der Fluß der Tausend Lingams von Kbal Spean mit seinen direkt ins Flußbett gemeisselten Bildhauereien ebenso wie ein Sonnenuntergang am Bakeng Tempel. Die Provinzhauptstadt Siem Reap, Basis für Exkursionen zu den Tempeln ist mittlerweile auch bestens für den Empfang von Langzeitbesuchern gerüstet.
Phnom Penh, Hauptstadt am Mekongdelta, bietet französische Kolonialarchitektur, die Silberpagode
und eine große Auswahl an Restaurants, Bars und Cafés. Knapp 250 km westlich, am Golf von Thailand, laden die
Tropenstrände von Sihanoukville (Kampong Som) und Kep zur Entspannung ein, während die pitorreske Bokor Hill-Station, der Ream National Park mit seinen Mangrovenwäldern und die Popokvil Wasserfälle für Abwechstlung sorgen.
Weiter im Landesinnern gibt zwischen dem Tonle Sap See mit seinen Stelzendörfern, dem Prek Toal Vogel Reservat und den Irrawady-Süßwasserdelphinen von Kratie, und von Battambang hinauf zu der der entlegenen Provinz Rattanakiri
an der Grenze zu Laos mit dichtem Urwald und dem Boeng Yeak Laom Vulkansee genug Atrakktionen, um
abenteuerlustige Besucher mindestens einen Monat lang prächtig zu
unterhalten.
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