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Reiseziele in Laos

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Seit sich Laos anfangs der 90er Jahre dem Tourismus öffnete, zieht das Land -völlig zu Recht- zunehmend Thailand-müde Reisende auf der Suche nach dem 'echten' /'alten'Indochina' an. Im ländlichen und tief-traditionellen Laos, so sagt man, kann man vielerorts noch den Reis wachsen hören.

Das für laotische Verhältnisse schnelllebige Vientiane ist mit nur 500.000 Einwohnern die kleinste Hauptstadt Südostasiens, und bietet zahllose Tempel und Pagoden mit wichtigen Khmer- und Thai-Schreinen, Kunst-Gallerien und -Märkte mit viel Auswahl und gute Restaurants zum Auskosten der laotischen Küche (Würzige Fleischsalate, Reis- und Nudelgerichte mit Einflüssen aus der französichen Kolonialzeit wie z.B. knusprige Pastete und Salaten gefüllte Stangenbrote). Nur 70km nordöstlich von Vientiane leigt der 2.000 km² umfassende Phou Khao Khouay National Park liegt ca. und bietet Berg- und Plateau- Landschaften, Flüsse, Seen und Wasserfälle, diverse Waldformationen mit Tigern und wilden Elefanten.

Das romantische Luang Prabang mit seinen funkelnden Tempeln, französichen Kolonial-Villas und schläfrigem Uferlebensstil sollte als 'Muss' gelten. Die Kleinstadt (30.000 Einwohner), in malerischer Lage am Mekong, ist reich an Sehenswürdigkeiten und seit 1995 Weltkulturerbestätte der UNESCO. In der näheren Umgebung warten die
Pak Ou-Höhlen
mit ihren zahlosen Buddha Statuen, das Weberdorf Ban Phanom und die Kuang Si Wasserfälle. Mittwegs zwischen Vientiane und Luang Prabang liegt Vang Vieng, ein Treffpunkt für Asienreisende in schöner Umgebung und Beispiel dafür, daß Torusimus in Laos sich auch (zu) rasant entwickeln kann. Als Alternativen mit guten Trekking Möglichkeiten gelten die (noch) ruhigen Muang Ngoi and Nong Kiaow.

Die Nordprovinzen PhongsaliLuang Nam Tha und Domxai bieten aufregende Trekking-Möglichkeiten. Die Branche entwickelt sich hier noch, und Ausflüge sind deswegen genauso lohnend wie schwierig . Unter den bekannteren Zielen ist die archäologisch interessante Xieng Khouang Ebene, die 'Ebene der Krüge' (Plain of Jars) über die etliche große Steinbehälter (von zwischen 500kg und 5 Tonnen Gewicht) verstreut liegen, deren Ursprung und Zweck noch ungeklärt sind.

Pakse
, ehemaliges französisches Vewaltungszentrum mit viel Kolonialcharme im Süden des Landes, ist der Ausgangsort für Besuche von Wat Phou, einer mit dem berühmten Angkor Wat in Kambodscha eng verwandten Tempelanlage, UNESCO Weltkulturerbestätte seit 2003. Wat Phou ist zwar kleiner als Angkor, aber ca. 30 Jahre älter und war dessen Vorgänger als Khmer Hauptstadt. Die Vierttausend Mekong-Inseln (Zahl variiert je nach Jahreszeit zwischen 2000 und 4000) in dem an der kambodschanischen Grenze bis zu 14 km breiten Mekong, mit ihren spektakulären Sonnenntergängen und Khone Phapheng,  Südostasiens größter Wasserfall, sind ebenfalls von Pakse aus erreichbar.

Auf bequeme Art verbinden läßt sich viel von alldem mit Flusskreuzfahrten auf dem Mekong, der natürlichen Hautverkehrssader des Landes. Spezielle Linien verkehren auf zahlreichen Routen, sogar bis nach/von Thailand.