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Myanmar fasziniert seine Besucher als ein Fenster zur Vergangenheit Südostasiens. In Kauf nehmen muß man dafür zum Beispiel, daß es um medizinische Standarts nicht immer zum Besten steht. Mit Ausnahme des privaten Pun Hlaing International Hospital in Yangon (Rangun), ein (nagelneues) Krankenhaus auf internationalem Niveau, limitiert sich die medizinische Versorgung außerhalb der Hauptstadt oft auf das Grundlegendste.
In manchen Regionen sind die Hygienestandards recht niedrig und die Gefahr von Durchfall oder Amöbenruhr
dementsprechend hoch. Wasser sollte man (mindestens 15 Minuten
lang) abgekocht haben, bevor man es trinkt. Genug trinken muß man trotzdem, denn auch Dehydration ist gefährlich. (Dehydrationsmittel mitnehmen). Auf Reisen halten Sie sich im Zweifelsfalle am besten an Soft Drinks. Früchte sollten Sie selbst schälen und rohes Gemüse am schlicht vermeiden.
Ausdrücklich verlangt werden für die Einreise nach Myanmar keine Impfungen. Allgemein empfohlen wird jedoch sie ein Schutz gegen Hepatitis, Polio und Tetanus, sowie auch Typhus. Ebenso ist in Myanmar Vorschicht vor Malaria und Dengue Fieber geboten. Dengue wird ebenfalls von Mücken übertragen, ist im Gegensatz zu Malaria weder tödlich noch chronisch, aber mit Symptomen wie Gelenkschmerzen, hohem Fieber und starken Kopfschmerzen keine Spielerei und sehr unangenehm. Es ist zwar leichter gesagt als getan, aber am besten läßt man sich gar nicht erst stechen. Als Schutz dienen Moskitonetze, Insektenschutzmittel (Vorrat mitnehmen)
sowie Räucher-kerzen oder -spiralen. Von Parfüm und parfümierter Seife
wird abgeraten, da die Qüalgeister davon angelockt werden
können. Malaria-Medikamente haben Nebenwirkungen und
sollten nach Absprache mit dem Hausartzt (vor der Abfahrt) benutzt werden.
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